Wie viel Klopapier braucht ihr eigentlich?

Drei Angaben, und du weißt, wie lange eine Packung bei euch hält. Kein Rätselraten mehr vor dem Regal – und kein Notfall um kurz nach Mitternacht.

Schritt 1

Wer wohnt bei euch?

Alle, die zu Hause aufs Klo gehen – Besuch zählt nicht mit.

2 Personen
Schritt 2

Wie viele Lagen?

Dickeres Papier heißt: weniger Blatt pro Gang.

Schritt 3

Wie groß ist eine Rolle?

Steht auf der Packung. Unsere XXL-Rollen haben 300 Blatt.

  Rollen pro Monat
  Rollen pro Jahr
  Wochen je Packung
Richtwert, keine exakte Verbrauchsangabe. Menschen sind verschieden, Haushalte auch. Wir rechnen mit Durchschnittswerten – nimm das Ergebnis als Orientierung, nicht als Versprechen.

Warum die Lagenzahl zählt

Mehr Lagen heißt: dickeres, saugfähigeres Blatt – und davon brauchst du weniger pro Gang. Die Ersparnis wird allerdings kleiner, je dicker das Papier schon ist.

Warum Blatt und nicht Meter

Es gibt kein einheitliches Blattmaß. Meterangaben würden eine Genauigkeit vortäuschen, die es nicht gibt – deshalb rechnen wir in Blatt und Rollen.

Warum das nur ein Richtwert ist

Zum Verbrauch pro Toilettengang gibt es keine belastbare Studie. Wir rechnen von unten – aus Toilettengängen pro Tag und einer offen gekennzeichneten Schätzung.

Wie viel Toilettenpapier braucht ein Haushalt?

Wie viele Rollen braucht eine Person im Jahr?

Rund 26 Rollen – das sind etwa 7.650 Blatt oder 21 Blatt am Tag, gerechnet mit 3-lagigem Papier und 300 Blatt je Rolle. Ein Zwei-Personen-Haushalt kommt damit auf etwa 51 Rollen im Jahr, eine vierköpfige Familie auf rund 102. Pro Monat sind das 4,3 beziehungsweise 8,5 Rollen.

Wie lange reicht eine 30er-Packung?

Bei einer Person etwa 14 Monate, zu zweit rund 7 Monate, zu dritt knapp 5 Monate und zu viert etwa 3,5 Monate. Wer einmal im Halbjahr bestellen möchte, liegt mit einer 30er-Packung also bis zu einem Zwei-Personen-Haushalt richtig – ab drei Personen lohnt die doppelte Menge.

2, 3 oder 4 Lagen – was ändert das?

Dickeres Papier heißt weniger Blatt pro Gang. Für zwei Personen rechnet sich das so: 61 Rollen im Jahr bei 2-lagig, 51 bei 3-lagig, 46 bei 4-lagig. Der Schritt von zwei auf drei Lagen spart also rund 16 Prozent der Rollen, der von drei auf vier nur noch etwa 10 Prozent. Je dicker das Papier schon ist, desto kleiner wird der Effekt.

150, 250 oder 300 Blatt – warum die Rollengröße mehr ausmacht

Die Blattzahl wirkt stärker als die Lagenzahl, weil sie direkt durchschlägt: doppelt so viele Blatt heißt halb so viele Rollen. Zwei Personen verbrauchen bei 150 Blatt je Rolle 102 Rollen im Jahr, bei 250 Blatt 61 und bei unseren XXL-Rollen mit 300 Blatt nur noch 51. Das bedeutet dreimal seltener wechseln – und weniger Hülsen und Verpackungsmaterial je Blatt.